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Tierschutz im Ausland

 

 
 

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Nachrichten...FALG ist wieder vor Ort!


Posted 19. Februar 2018

 

         

 

Aufenthalt Teneriffa von Alexandra J. und Tanja J. im Refugium "La Esperanza del Sur"........ Reisebericht

 

1.  Tag...

 

Nach den Strapazen des Fluges war heute der erste Tag im Refugium mit einer Fotosession. Viele Welpen wurden wieder einmal abgegeben, denn man stellt fest das solche Tiere doch Arbeit machen. Im Allgemeinen sieht man deutlich, dass die Herberge immer mehr Gestalt annimmt. Katzengehege gibt es inzwischen zwei und auch die Gehege für die Hunde und das Wohnhaus werden immer funktionaler. Alles braucht seine Zeit, doch wenn man überlegt wie es vor einem Jahr ausgesehen hat, ist der Fortschritt enorm. Es steckt viel Zeit und Herzblut in dieser Hoffnung des Südens.

 
Natürlich sieht man auch alte Bekannte wieder. Belle wurde zum Beispiel im letzten Jahr adoptiert und befindet sich nun wieder im Refugium. Warum? Das verstehen wir nach dem heutigen Tag wirklich nicht, denn Belle ist eine total nette Hündin und sehr freundlich und aufgeschlossen zu Menschen und Artgenossen. Keine Ahnung was Menschen manchmal bei der Adoption eines Tieres erwarten.

 
Auch hat Marisa wieder eine kleine Hündin bei sich. Geschätzte 2-3 Wochen ist die junge Dame alt und wurde für 40.- auf dem Markt gekauft…hierzu werden wir keine Aussage treffen. Die Käuferin hat zuhause dann festgestellt, dass Tierhaltung nicht erlaubt ist und brachte das arme Dingelchen zu Marisa. Hier wird es jetzt gut gepflegt und alters entsprechend versorgt. Wir werden sehen welche Entwicklung die junge Dame macht und regelmäßig berichten.

 

         

 

2. Tag...

Heute hatten wir das Vergnügen mit einigen Vierbeinern spazieren zu gehen, um einfach einmal zu erleben, wie die Hund außerhalb des Geheges sind. Es ist schon erstaunlich, denn manche sitzen bereits vom Welpenalter an in dem Tierheim und wissen doch, wie man sich an der Leine zu benehmen hat. Hier geht definitiv ein herzliches Dankeschön an all die freiwilligen Helferinnen und Helfer bei Marisa. Nur dadurch, dass die Hunde auch die Chance auf einen Spaziergang erhalten, kann ein angenehmes Verhalten an der Leine erreicht werden. Natürlich ist von Leinenführigkeit hier noch lange keine Rede, aber man ist schon froh den Hund angeleint ausführen zu können und kein Häufchen Angst an der Leine zu haben. Die Glücklichen heute waren Podenca Perla, noch etwas zurückhaltend, Podenco Anubis, ebenfalls zurückhaltend, die kleine Gina die mit uns nach Deutschland in ihre Familie reisen wird und Königin Reina. Eine stolze Podenca mit dem Herzen einer Kämpferin. Vor nichts Angst und damit hat sie sich doch leicht in die Herzen geschlichen…vielleicht darf auch sie die Reise ins kalte, nasse Deutschland antreten.

 

 

Tag 4 und 5...

 

Den dritten Tag hatten wir uns frei genommen, um die Insel etwas zu erkunden. Freitag waren wir dann wieder bei Marisa um Gassi zu gehen und Samstag war der große Gassi Tag. Alle Hunde, ob nun von La Esperanza del Sur oder von dem anderen Verein im Tierheim, wurden Gassi geführt. Es war wirklich überwältigend zu sehen, wie viele Menschen Ihre Freizeit opfern um den Hunden die Chance auf ein kleines bisschen Normalität zu geben.

 

Egal ob groß oder klein, jeder durfte raus, manche mit Maulkorb und nur mit erfahrenen Gassi Gehern, andere sogar mit Kindern. Die Hunde sind zum größten Teil einfach nur dankbar und benehmen sich vorbildlich an der Leine. Erst wenn auch der letzte Vierbeiner die Chance hatte, wird der Heimweg angetreten. Einfach nur schön.

 

Wir waren auch sehr überrascht zu sehen, wie gut das Ganze organisiert ist, denn bei 200 und mehr Hunden darf ja kein Hund vergessen werden und es ist wichtig zu wissen, wer bereits seinen Spaziergang gemacht hatte und wer noch gehen muss; welcher Hund erfahrene Hände braucht und welcher selbst von Kindern und Jugendlichen geführt werden kann.

 

Alles in allem ein sehr schöner, natürlich auch anstrengender Tag. So viel kann man im Gehege nicht über die Tiere erfahren, wie in diesen wenigen Stunden. Unser Dank gilt den Freiwilligen, die wirklich den Samstag nutzen, um den Hunden einige glückliche Momente zu verschaffen. So mancher Vierbeiner fand auf diesem Weg auch schon ein neues Zuhause auf der Insel. Alles in allem eine richtig tolle Sache und ein großes Geschenk!

 

 

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